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Author Topic: CATALYST FIGUREN KICKSTARTER  (Read 6741 times)

Offline Onai "Oni" Tekimata

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Re: CATALYST FIGUREN KICKSTARTER
« Reply #45 on: 30.10.2020 20:55 »
Warhammer WHR-6R  (Teil 2/ Zusammenbau)



Wie bereits zu erwarten, war leider nur eine etwas statische Darstellung der Figur möglich und irgendwie wollte ich da auch nichts „erzwingen“ und z.B. mit einer Säge weiterarbeiten. Der Zusammenbau der ganzen Figur ist absolut einfach. Jedes Teil passt sehr gut und ich musste echt an keiner Stelle nacharbeiten. Mit etwas Klebstoff, einigen klitzekleinen Kügelchen Green Stuff und etwas manuellen Druck waren alle Teile in wenigen Minuten perfekt zusammengefügt. Die fertige Figur wiegt nach dem Zusammenbau übrigens ca. 250g und ist inkl. Base ca. 82mm hoch, 60mm breit und 65mm tief. Eine erste Stellprobe neben einem „Battlemaster“ im Museum Scale war höchst zufriedenstellend – beide Modelle passen vom Maßstab her sehr gut zusammen da der 70t „Warhammer“ etwas kleiner ausfällt als sein 85t schwerer Kollege.
Ich hoffe einmal, man erkennt auf diesen Fotos sehr gut die stark unterteilte Struktur der Figur – es gibt leider kaum glatte Flächen für irgendwelche Decals so das es ab jetzt die Bemalung „herausreißen“ muss.

Nachdem ich mit meinen ersten Mechs in dieser Größe bereits einige Einheiten aus den wichtigsten Häusern der Inneren Sphäre dargestellt habe, soll es jetzt unbedingt ein Vertreter aus einer Söldnereinheit werden. Farblich passen Kell Hounds“ und „Grey Death“ leider nicht zu den anderen Figuren weshalb ich mich letztendlich wohl für die „Wolfs Dragoners“ entscheiden werde zumal ich von diesen noch einige Decals besitze. Zwar reizte mich der berüchtigte schwarze „Warhammer“ von Natasha Kerensky („Black Widows“) aber dieser wirkt leider in einer tiefen Vitrine mit mehreren Figuren viel zu dunkel. Daher wird es wohl eine Maschine aus dem Alpha-Regiment der „Wolfs Dragoner“ im Rostrot und Schwarz. Sobald das Wetter mal etwas aufklart, werde ich das Modell grundieren und mit der Bemalung beginnen…




Holger Schimpf
Oktober 2020

Chu-sa Onai Tekimata, Web: 36th Dieron Regulars, Facebook: 36th Dieron Regulars DCMS
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Re: CATALYST FIGUREN KICKSTARTER
« Reply #46 on: 03.11.2020 16:12 »
Warhammer WHR-6R  (Teil 3/ Bemalung)



Zum Beginn der letzten Baustufe grundierte ich das Modell über alles 2x Schwarz mit Chaos Black von Citadel, um auch ja jede Ecke zu erwischen. Doch das war leider nur der einfache Teil, denn nun ging es an die Bemalung.
Wie bereits beschrieben, entschied ich mich für eine Maschine des Alpha-Regiments der Wolfs Dragoner. Meine Suche im Netz brachte mehrere gute Farbvorschläge auf guten Zeichnungen zu Tage aber („natürlich“) unterschieden sich diese sowohl in Bezug auf die dabei gewählten Farbtöne Rostrot bzw. bei der Anbringung der Auflockerungen in Schwarz welche teilweise große Teile der Mechs bedeckten oder eben nur kleine Teile bzw. Streifen bildeten. Daher entschied ich mich für eine eigene Bemalung.
Für den Farbton Rostrot mixte ich Freihand ca. 2/3 Jokaero Orange und 1/3 Mephiston Red was leider viel zu dunkel wirkte. Also mixte ich dazu noch etwas White Scar (ca. ein weiteres 1/6) und hatte damit in etwa das Ergebnis, welches ich mir vorstellte und ein erster Test auf einem Blatt Küchenpapier sah auch sehr gut aus. Große Teile der Figur pinselte ich daher sehr trocken mit dieser Mixtur ab und besserte nur einige Stellen (z.B. unter den Armen) mit frischer Farbe aus. Alles sah immer noch recht gut aus und so färbte ich einige wenige Teile des Mechs wieder mit Abaddon Black Schwarz ein… nicht zu viele denn die Maschine sollte ja überwiegend Rostrot werden. Im Anschluss zog ich auf die unteren Rückseiten der Beine noch kleine Warnstreifen aus Abaddon Black und Yriel Yellow und bemalte die eh‘ kaum erkennbaren Cockpit-Scheiben mit einem Mix aus Shining Gold, Mournfang Brown und Silber (letzteres übrigens von Revell). Mit diesem Silber und einem Mix aus Grün – bzw. Blau-Tönen mixte ich auch noch die Mündungen für PPK’s und Laser bevor ich die ganze Figur über alles staubtrocken mit ebendiesem Silber trockenpinselte.
OK – so ganz berührungssicher ist die Bemalung nicht wirklich gewesen und so musste ich einige Kanten und Ecken noch einmal nachbemalen bevor ich die ganze Figur 2x mit Anti-Shine von The Army Painter einsprühte und für fast einen ganzen Tag beiseitestellte.



Am nächsten Tag war ich dann nicht mehr ganz so zufrieden mit meiner Arbeit – das mixen von Farben hat leider gewisse Risiken und ab und zu kommt es dabei später zu ungewollten Aufhellungen oder Verdunklungen und irgendwie hat sich mein Modell wieder etwas ganz leicht ins bräunliche verfärbt. Aber Achtung… die Figur ist nicht so bläulich-violett wie es auf diesen Fotos vielleicht aussieht. ^^
 Vor die Wahl gestellt alles wieder abzuwaschen oder weiter zu machen entschied ich mich dann für zweitens. Aber ich bürstete noch einmal alles ganz dünn mit Silber nach bevor ich einige Decals der Firma Fighting Pirannha Graphics für die Markierungen und Wartungshinweise verwendete. OK – zuerst wollte ich noch viele zusätzliche Decals für Seriennummern, Pilotenbezeichnungen und anderes aus diversen Flugzeug Modellbausätzen verwenden aber letztendlich wollte ich die Maschine auch nicht optisch überladen und irgendwie fehlte es auch an mehreren ausreichend großen glatten Flächen für individuelle Kennungen.
Also malte ich zum Schluss nur noch ein blaues A mit Lothern Blue auf das rechte Bein, schüttete etwas Streu auf das mit Klebstoff bedeckte Base bevor ich die Figur noch einmal mit Anti Shine einsprühte. So ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht wirklich – sicher wäre mit einem Tag mehr Arbeit und etwas Geduld mehr möglich gewesen. Auf der anderen Seite wäre aber „zu gut“ vielleicht auch nicht das wahre gewesen denn immerhin wird diese Figur ja mal inmitten einiger deutlich älterer (und zumeist nicht gut bemalter) Figuren seinen Platz finden. Zum Ende dieses kurzen Berichtes daher einmal ein kleiner Größenvergleich mit den älteren Figuren… nur für den Fall, dass jemand hier mal ca. 200€ für eine etwas größere Sturmlanze im Museum Scale auf den Kopf hauen will. ^^




Holger Schimpf
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Re: CATALYST FIGUREN KICKSTARTER
« Reply #47 on: 08.11.2020 13:29 »
Inner Sphere Command Lance (Teil 2/ Fertigstellung)



Nach einigen Tagen Pause habe ich nun auch meine Inner Sphere Command Lance von Catalyst bemalt. Leider war ich bei der Nachbearbeitung der Figuren nicht sehr erfolgreich denn das verwendete Material lässt sich etwas schlecht bearbeiten und konnte ich einige Stellen nicht wirklich glatt feilen und auch beim Bohren von kleinen Löchern oder bei der Arbeit mit einem Cuttermesser erwies es sich als etwas widerspenstig. Aber zum Glück war auch nicht wirklich viel Nacharbeit nötig und letztendlich sind das ja keine Hightech-Modelle für ein Super-Showcase sondern eben Figuren für die Spielplatte.
Wie bereits beim größeren Museums Scale WHR-6R von Iron Wind, entschied ich mich für hier eine Bemalung in den Farben des Alpha-Regimentes der Wolfs Dragoner. Zum Beginn grundierte ich die Modelle über alles 2x Schwarz mit Chaos Black von Citadel um auch ja jede Ecke zu erwischen.
Für den Farbton Rostrot hatte ich ja bereits beim letzten Modell Freihand einige Farben gemixt und wollte diese auch weiterverwenden. Allerdings war ich ja damit nicht ganz so glücklich und so mixte ich dieses Mal erneut etwas White Scar sowie sogar etwas Yriel Yellow so dass das Mischverhältnis am Ende ca. 50% Jokaero Orange, 20% Mephiston Red und 20% White Scar und je zu ca. 5% Yriel Yellow und Emperors Children bestand. Große Teile der Figur pinselte ich dann sehr trocken mit dieser Mixtur ab und besserte nur einige Stellen (z.B. unter den Armen) mit frischer Farbe aus. Alles sah immer noch recht gut aus und so färbte ich einige wenige Teile des Mechs wieder mit Abaddon Black Schwarz ein… nicht zu viele denn die Maschine sollte ja überwiegend Rostrot werden. Im Anschluss zog ich auf die unteren Rückseiten der Beine noch kleine Warnstreifen aus Abaddon Black und Yriel Yellow und bemalte die eh‘ kaum erkennbaren Cockpit-Scheiben mit einem Mix aus Mournfang Brown und Bright Gold (letzteres von The Army Painter Warpaints). Mit etwas Silber (von Revell) und einem Mix aus Grün – bzw. Blau-Tönen mixte ich auch noch die Mündungen für PPK’s und Laser bevor ich alle 4 Figuren über alles staubtrocken mit ebendiesem Silber trockenpinselte.



Im Gegensatz zum Metall-Modell des WHR-6R ist die Farbe auf diesen Modellen deutlich berührungssicher und so entfiel das leidige nachbemalen bevor ich alles 2x mit Anti-Shine von The Army Paint Warpainter einsprühte und einen halben Tag beiseitestellte.
Am nächsten Tag musste ich leider erneut feststellen, dass das mixen von Farben immer gewisse Risiken hat denn ab und zu kommt es dabei später zu ungewollten Aufhellungen oder Verdunkelungen und irgendwie waren auch diese Modelle, trotz eines deutlich höheren Anteils heller Farben beim mixen, wieder etwas ganz leicht ins bräunliche verfärbt.
Doch dieses Mal zog ich bei der Fertigstellung ohne Zögern gleich durch und wegen der geringen Größe der Figuren benötigte ich dafür auch nur 4 Decals der Firma Fighting Pirannha Graphics für die Einheits-Markierungen und sogar nur deren 3 für die Wartungshinweise. Die Nummerierungen mit White Scar trug ich gleich Freihand auf die Seiten der Beine bzw. 1x auf deren linke Vorderseite auf während ich ebenfalls Freihand zum Schluss nur noch ein blaues A mit Lothern Blue auf das rechte Bein auftrug. Dann schüttete ich etwas Streu auf die mit Klebstoff bedeckten Bases bevor ich die Figuren noch einmal mit Anti Shine einsprühte.

Zusammenfassend war ich aber mit dem Ergebnis nicht so unzufrieden. OK, eine etwas einfachere Bearbeitung des zähen Materials wäre sicher wünschenswert so man wirklich optisch sehr gute Modelle für die Vitrine will aber für den Spielbedarf reicht die Qualität der Figuren mit Sicherheit mehr als aus. Denn die Farbe ist ja nicht sofort von den Kanten abgekratzt wenn man die zu oft über die Map schiebt und ein weiterer Vorteil dieser Figuren besteht ja auch darin, dass sie beim unbeabsichtigten Herunterfallen nicht gleich in ihre Einzelteile zerspringen wie die guten alten Zinnminiaturen. Der Bau (bzw. Nacharbeit) sowie die Bemalung gehen relativ schnell, die Farbe haftet gut aber dafür hat man wenige glatte Flächen für Decals falls man seine Figuren optisch weiter aufwerten will.

Vorschläge zum Bemalen: https://unitcolorcompendium.com/
Infos zu den Mechs: https://www.sarna.net/wiki/Category:BattleMechs

Holger Schimpf
November 2020




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Re: CATALYST FIGUREN KICKSTARTER
« Reply #48 on: 20.06.2021 15:08 »
Tja… im November 2020 bestellt und längst verdrängt, habe ich Gestern (immerhin mit 2 Tagen Vorwarnung) „schon“ die Inner Sphere Battle Lance von Catalyst erhalten.

Genau wie bei der bereits vorgestellten „Command Lance“ ist auch diese Box etwas klein und enthält wenig Inhalt. Natürlich sieht man sofort die 4 Battlemechs der Battle Lance - je ein „Warhammer“, „Rifelman“, „Phoenix Hawk“ und „Wasp“ bilden diese zweite Lanze für meine angestrebte Einheit aus Figuren dieser Reihe von Catalyst. Beim Aufmachen der Box findet man dann immerhin noch 8 Spielkarten – je 4 für die Mechs und die Piloten. Diese sind übrigens beidseitig bedruckt und somit kann man die 4 Mechs in je 2 Konfigurationen spielen und hierfür auch je 2 unterschiedliche Piloten mit unterschiedlichen Fähigkeiten nutzen. Mehr gibt es nicht – ohne Starterbox und die darin enthaltenen Maps und Regelbücher hat man daher auch weiterhin ein kleines Problem… außer man verfügt bereits über deutliche Vorkenntnisse und bevorzugt eh‘ das klassische Battletech auf der Platte nach den (ur-) alten Regeln.

Spielbar sind mit diesen Karten:
Warhammer WHM-7M/ WHM-6R
Rifleman RFL-5D/ RFL-3N
Phoenix Hawk PXH-3K/ PXH-1
Wasp WSP-1S/ WSP-1A

Auch diese Box ist relativ preiswert und kostet nur etwas über 21€ - für 4 neue Zinnminiaturen bezahlt man derzeit immer noch deutlich mehr Geld beim Händler.

Die Qualität der Figuren ist leicht besser als jene in der Command Lance. Leider gefällt mir das Scaling dafür nicht ganz so gut – der WSP-1S fällt optisch sehr viel kleiner aus während der PXH-1 fast die Größe des WHR-6R erreicht obwohl dieser ja 30t schwerer ist.

Gefällig ist dafür weiterhin die Optik der 4 Mechs bei denen man sich überwiegend an den älteren Vorbildern der guten alten Unseen-Ära orientierte und nicht an den etwas unschönen Mechs aus dem Projekt Phönix oder den noch neueren Figuren aus dem Online-Spiel Mechwarrior Online (MWO) welche ebenfalls nicht immer die älteren Spieler überzeugten. OK – so ganz genau zu 100% entsprechen sie auch nicht den alten Mechs – sichtbar ist das z.B. beim genauen betrachten des „Phoenix Hawk“ mit seinen kleinen Sprungdüsen während es beim Rumpf des „Rifleman“ schneller auffällt. Mir gefällt aber diese Gestaltung wegen der vielen Klappen und Platten recht gut und sie ist besser als jene der neuen 3D-Mechs für das Spiel welche leider zu sehr an MWO angelehnt wurden und nicht immer die „richtige“ Größenrelation zueinander haben.

Die Figuren stehen nicht einfach nur auf ihrem Base sondern haben eine etwas dynamische Pose und wirken daher nicht so statisch. Diese Bases sind übrigens im „richtigen“ Maßstab, gut gegossen und schon exakt auf die Bewegungsrichtung der Mechs ausgerichtet.

Leider wird diese gute Vorarbeit der Gestalter an den Modellen nicht überall voll herübergebracht. Zwar hat sich die Qualität der Figuren (seit jenen der Starterbox) erneut (leicht) verbessert aber so ganz gut sind sie dann auch nicht. Scharfe Kanten findet man nicht, alles wirkt leicht bzw. stark abgerundet was insbesondere auf den diversen Klappen, Platten und Abdeckungen (und hier speziell an den Beinen) zu sehen ist. Immerhin hat man keinen Gussgrat an den Figuren und auch keinen seitlichen Versatz so das hier kaum Nacharbeit anfallen dürfte.

Unter dem Strich sollten diese Figuren aber eh‘ nicht nur als Modelle in einer Vitrine stehen sondern über die Hexfelder der Battletech-Welt geschoben werden wobei mir die 3025er Zeitschiene günstig erscheint. Und hierfür eignen sie sich scheinbar recht gut und das eben zu einem durchaus akzeptablen Preis! Immerhin sind sie bereits spielbereit in der Box und erfordern zur sofortigen Nutzung keinerlei Arbeit. Wer möchte, kann natürlich mit Cutter-Messer und Feile ganz kleine Nachbesserungen vornehmen, neue Antennen setzen und zum Schluss sein Glück mit etwas Farbe versuchen bzw. das Ganze auch noch mit Decals verfeinern. Allerdings dürfte man für letztere wenig glatte Flächen entdecken da es, wie schon beschrieben, überall viele Klappen etc. gibt. Glücklicherweise besteht bei diesen Figuren nicht die Gefahr, dass sie beim unabsichtlichen Herunterfallen gleich in alle Teile zerspringen wie die alten Zinnminiaturen bzw. die Farbe bei jeder harten Berührung vom Metall abplatzt so das einer langen Nutzung nur wenig entgegenstehen sollte.

Für mich als altgedienten BT-Spieler (und leider, mangels Gegnern, im Ruhestand) wäre lediglich der Mix der Figuren zu bemängeln. Bedauerlich ist für mich wieder das Einbringen eines leichten Mechs in diese Lanze welcher, bestenfalls mit dem „Phoenix Hawk“ zusammen als (etwas zu langsamer) Aufklärer funktioniert … zu den 2 Heavies würden kampfkräftigere Mediums mit 4/6 od. bestenfalls 5/8er Bewegung sowie einer ausgewogenen Mix-Bewaffnung deutlich besser passen.

Letztendlich läuft es bei mir wohl darauf hinaus, dass ich mir aus der Starterbox sowie der Inner Sphere Command- und Battle Lance (zusammen immerhin 18 Mechs)nur  jene 12 aussuche, welche für mich am taktisch ‘sinnvollsten‘ sind.^^


Vorschläge zum Bemalen: https://unitcolorcompendium.com/

Infos zu den Mechs: https://www.sarna.net/wiki/Category:BattleMechs
« Last Edit: 20.06.2021 15:14 by Mercur »
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Re: CATALYST FIGUREN KICKSTARTER
« Reply #49 on: 26.06.2021 19:50 »
Inner Sphere BattleLance (Teil 2/ Fertigstellung)

Nach einigen Tagen Pause habe ich jetzt auch meine Inner Sphere Battle Lance von Catalyst bemalt.... gleichzeitig mit beiden Mechs aus der Starter Box. Dieses Mal war ich bei der Nachbearbeitung der Figuren etwas erfolgreicher obwohl das verwendete Material sich etwas schlecht bearbeiten lässt. Aber zum Glück war auch nicht wirklich viel Nacharbeit nötig und letztendlich sind das ja keine Hightech-Modelle für ein Super-Showcase sondern eben Figuren für die Spielplatte.

Wie bereits bei meiner Command Lance entschied ich mich für hier eine Bemalung in den Farben des Alpha-Regimentes der Wolfs Dragoner. Zum Beginn grundierte ich die Modelle über alles 2x Schwarz mit Chaos Black von Citadel um auch ja jede Ecke zu erwischen.

Für den Farbton Rostrot hatte ich ja bereits bei den letzten Modellen Freihand einige Farben gemixt und dank eines guten Verschlusses, waren diese immer noch einsatzfähig und das bei einem Mischverhältnis von ca. 50% Jokaero Orange, 20% Mephiston Red und 20% White Scar und je zu ca. 5% Yriel Yellow und Emperors Children. Große Teile der Figuenr pinselte ich dann sehr trocken mit dieser Mixtur ab und besserte nur einige Stellen (z.B. unter den Armen) mit frischer Farbe aus. Alles sah immer noch recht gut aus und so färbte ich einige wenige Teile des Mechs wieder mit Abaddon Black Schwarz ein… nicht zu viele denn die Maschine sollte ja überwiegend Rostrot werden. Im Anschluss zog ich auf die unteren Rückseiten der Beine noch kleine Warnstreifen aus Abaddon Black und Yriel Yellow und bemalte die eh‘ kaum erkennbaren Cockpit-Scheiben mit einem Mix aus Mournfang Brown und Bright Gold (letzteres von The Army Painter Warpaints). Mit etwas Silber (von Revell) und einem Mix aus Grün – bzw. Blau-Tönen mixte ich auch noch die Mündungen für PPK’s und Laser bevor ich alle 4 Figuren über alles staubtrocken mit ebendiesem Silber trockenpinselte und dann alles 2x mit Anti-Shine von The Army Paint Warpainter einsprühte und einen halben Tag beiseitestellte.

Auch hier gab es leichte Farbveränderungen nach dem Trocknen aber heh' sie passen dafür exakt zu den ersten 4 Mechs aus der Command Lance und letztendlich habe ich bereits 10 meiner geplanten 16 Mechs für eine 17x17mm-Vitrine fertig.^^

Doch dieses Mal benötigte ich nur 4 Decals der Firma Fighting Pirannha Graphics für die Einheits-Markierungen und noch mal 3 für kleinere Wartungshinweise. Die Nummerierungen mit White Scar trug ich gleich Freihand auf die Seiten der Beine bzw. 1x auf deren linke Vorderseite auf während ich ebenfalls Freihand zum Schluss nur noch ein blaues A mit Lothern Blue auf das rechte Bein auftrug. Dann schüttete ich etwas Streu auf die mit Klebstoff bedeckten Bases bevor ich die Figuren noch einmal mit Anti Shine einsprühte.

Zusammenfassend war ich aber mit dem Ergebnis recht unzufrieden. OK, eine etwas einfachere Bearbeitung des etwas zähen Materials wäre sicher wünschenswert so man wirklich optisch sehr gute Modelle für die Vitrine will aber für den Spielbedarf reicht die Qualität der Figuren mit Sicherheit mehr als aus. Denn die Farbe ist ja nicht sofort von den Kanten abgekratzt wenn man die zu oft über die Map schiebt und ein weiterer Vorteil dieser Figuren besteht ja auch darin, dass sie beim unbeabsichtigten Herunterfallen nicht gleich in ihre Einzelteile zerspringen wie die guten alten Zinnminiaturen. Der Bau (bzw. Nacharbeit) sowie die Bemalung gehen relativ schnell, die Farbe haftet gut aber dafür hat man wenige glatte Flächen für Decals falls man seine Figuren optisch weiter aufwerten will.

Ach ja... meine geplante 16er-Aufstellung dieser Einheit, Awesome und Locust als N°17 und 18 der verfügbaren Modelle sind "raus"!

1. HQ-Lance - Battlemaster/ Thunderbold/ Rifleman/ Valkyrie
2. Kampf-Lanze - Marauder/ Catapult/ Wolverine/ Griffin
3. Kampf-Lanze - Warhammer/ Archer/ Wolverine/ Shadow Hawk
4. Scout-Lanze - Phoenix Hawk/ Commando/ Wasp/ Stinger

Mal sehen, wie die im Gegensatz zu den 16 anderen Modellen in 3D-Druck wirken. OK, so ein direkter Vergleich auf der Map wäre sicher auch reizvoll aber da gefällt mir die Auswahl der 3D-Drucke etwas besser obwohl diese keinen Assault im Bestand haben. Dafür ist deren Scout Lance mit mind. 7/11 BP klar überlegen und sie hat meinen Lieblings-Mech im Bestand... einen K2-Catapult!^^
« Last Edit: 26.06.2021 19:54 by Mercur »
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Re: CATALYST FIGUREN KICKSTARTER
« Reply #50 on: 04.09.2021 18:44 »
Timber Wolf  (Teil 1/ Modell)

Hatte ich bereits auf den Anfang 2020 angekündigten „Warhammer“ WHR-6R warten müssen, so dauerte es noch mal über 10 weitere Monate bis zu Erscheinen des „Timber Wolf“ von Iron Wind Metal im Museum Scale.
Gleich vorab – so sehr ich mich über diese Figur auch freue, so ist es doch schade, dass Iron Wind damit eine Figur auf den Markt bringt, welche es bereits seit über 25 Jahren in dieser Größe gab – ein anderes Modell wie z.B. ein „Marauder“ oder „Rifleman“ für die Innere Sphere würde sicher besser zu den bereits erschienen Modellen passen.

Allerdings ist natürlich der „Timber Wolf“ (auch als „Mad Cat“ bezeichnet) eine der optisch prägendsten Figuren im Battletech-Universum und gerade für die Clan-Liebhaber eine Ikone.

Mittlerweile liegt der Preis für diese Figur 60€ und dafür bekommt man eine kleine Plastikbox von ca. 16x10x4cm welche 13 Teile aus Metall und 2 weiter für ein Metallbase enthält und dazu lediglich ein bedrucktes Blatt Papier mit einem Foto der zusammengebauten Figur sowie einigen Herstellerangaben und etwas Schaumstoff damit die Teile nicht lose in der Box hin und her rutschen können.  Allerdings täuscht diese etwas einfache Aufmachung dann doch denn der Zusammenbau der Figur ist auf diesem Foto gut zu sehen und zudem jedem geneigten Mech-Warrior sicher mehr als geläufig. Als einzige Version dieses Modells einer „Timber Wolf“ kann man nur deren Prime-Version bauen – für den Umbau zu anderen Varianten sollte man schon einiges an handwerklichen Fähigkeiten mitbringen.
Leider ist die Qualität meines Modells nicht ganz so gut wie jene des „Warhammer“ WHR-6R – an einigen Stellen werde ich wohl noch mal mit dem Cuttermesser bzw. der Feile nachbessern müssen.
In den nächsten Tagen mache ich mich dann an den Zusammenbau und sucher mir mal eine Bemalung raus – vermutlich wird es eine vom Clan Blood Spirit da ich dort lange die „7th Blood Drinkers“ bei Lordprotector/ Batchall führen durfte.
« Last Edit: 04.09.2021 18:47 by Mercur »
Lieber tot als Zweiter!

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Re: CATALYST FIGUREN KICKSTARTER
« Reply #51 on: 08.09.2021 15:02 »
Timber Wolf (Teil 2/ Zusammenbau)

Leider erwies sich der Zusammenbau – und hier auch wieder im Gegensatz zum recht einfachen WHR-6R – der neuen „Timber Wolf“ als etwas „tricky“. Schon beim Anhalten der Teile stellte ich zwischen dem vorderen und hinteren Rumpfteil einen kleinen Spalt fest welcher sich nach unten hin leicht verbreiterte. Hier musste ich die Rumpfhälften unten etwas abschleifen und dann den restlichen Spalt etwas mit Green Stuff verfüllen. Dann bestand die nächste Schwierigkeit darin, die beiden Rumpfhälften zusammen zu fügen denn sie waren ja (bereits zuvor) absolut glatt so das die Teile beim kleben immer mal rutschten. Notgedrungen setzte ich oben und unten in den Rumpf einige Plastikteile ein (auf 1. Foto Schwarz umrandet) welche ich als Führung nutzen konnte und füllte diese Konstruktion (durch die Öffnungen der Raketen-Module) dann von innen ebenfalls mit Green Stuff auf damit alles besser zusammenhielt.

Auch das untere Gyroskop besaß nur – ebenso wie der dann zusammengefügte Rumpf – nur eine glatte Fläche so das abzusehen war, dass es auch hier beim Zusammenbau keine stabile Verbindung geben konnte. Hier entschloss ich mich zum Einbau eines kleinen Stiftes um bei der späteren Fertigstellung keine Probleme zu bekommen da ich beide Hälften getrennt bemalen will.

Allein der passgenaue und halbwegs stabile Zusammenbau dieser 3 Teile erforderte also viel Zeit und Nerven. Hier hat Iron Wind die schlechteste Variante mit eben 3 Teilen gewählt ohne damit eine wirkliche Verbesserung der Optik des dann fertigen Modells zu erreichen!

Na ja… immerhin konnte ich die anderen Teile des Mechs und der Base schnell entgraten – zumindest größtenteils denn im oberen Bereich der Raketen-Module kommt man nicht wirklich einfach an die Stellen, wo eine (zum Glück nur kleine) Gussnaht verläuft. Unter dem Strich schneidet in meinen Augen also diese Figur deutlich schlechter ab als „Battlemaster“ und „Warhammer“ mit denen uns Iron Wind in den letzten Jahren beglückte.

Sieht man mal vom 3-teiligen Rumpf ab, so verlief der restliche Zusammenbau relativ einfach. OK, die Hüft-, Knie- und Fußgelenke wären wohl mit einem Stift etwas stabiler geworden und am Rumpf musste ich noch etwas an der Öffnung für ein Raketen-Modul abschleifen aber dann passte alles zusammen und wird hoffentlich auch halten. Zum Glück wird diese Figur in einer kleinen Minivitrine landen und hoffentlich nie wieder angerührt werden müssen so sie mal bemalt wurde.

Leider zeigte sich nach dem Zusammenbau der beiden Hälften, dass die Armspannweite sehr knapp bemessen ist – links und rechts blieben nur 1-2mm Luft bis zu den Hüftgelenken so das ich von ausgefallenen Posen für die Figur abraten würde. Zudem haben auch die Fußgelenke nur wenig Spiel so das auch für die Beine wenig Kreativität möglich sein sollte. Hier bitte also Vorsicht beim Bau!

Einzig die Base bzw. das Namensschild machten keine Probleme bei der Vorbereitung. Nach längeren Überlegungen, entschied ich mich, auf den Scratch-Bau weiterer Verfeinerungen (wie z.B. Luken für die Raketen-Module) zu verzichten.

Das fertige Modell ist nach dem Zusammenbau ca. 265g schwer, 83mm hoch (inkl. Base) und 52mm breit (über Base 70mm). Im Gegensatz zu der über 25 Jahre alten Figur der "Mad Cat" im Museumsscale, zeigt diese Figur die Lase an den richtigen Positionen und hat auch LSR-20er Lafetten auf den Schultern. Und auch der Übergang zwischen Rumpfvorder- und Hinterteil wirkt größenmäßig stimmiger so das am Ende eine optisch gut aussehende "Timber Wolf" Prime in der Vitrine stehen sollte. Vielleicht "spendiert" uns ja Iron Wind mal später noch mehr passende Mechs in dieser Größenordnung, dann aber bitte etwas passgenauer und ggf. schon dem einen oder anderen Stift.



In den nächsten Tagen werde ich mich noch an die Bemalung/ Gestaltung der Base, des Unter- und Oberteils wagen und dann erst alle 3 Teile zusammenfügen… ich hoffe, dass fertige Ergebnis toppt dann den bisherigen Frust beim Zusammenbau.
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Offline Mercur

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Re: CATALYST FIGUREN KICKSTARTER
« Reply #52 on: 15.09.2021 13:42 »
Timber Wolf (Teil 3/ Bemalung)

Nach dem etwas mühevollen Zusammenbau gönnte ich mir erst einmal ein paar Tage Auszeit bevor ich mich an die Bemalung wagte.
Wie bereits erwähnt, stand für mich bereits fest, dass dieser Mech in den Farben der „7th Blood Drinkers“ der Alpha-Galaxie vom Clan Blood Spirit bemalt werden soll da dieses einst meine Einheit bei Lordprotektor/ Batchall war und sich dort in vielen Gefechten bewährt hat bzw. bewähren musste.
OK, die „Timber Wolf“ ist nicht gerade ein typischer Mech der Blood Spirits aber mangels anderer, für diesen Clan typischen, Mechs kann ich damit auch ganz gut leben.

Bei der Bemalung selbst setzte ich anfangs auf eine Sprüh-Grundierung mit Yellow Desert von (Army Painter), leider kam der Farbton dann doch nicht so rüber wie von mir erhofft. Da ich aber nicht wieder alles abbeizen wollte, lies ich diesen Farbton drauf und zog dann die Nähte bzw. Fugen zwischen den Platten mit verdünnten Abaddon Black (Citadel) sauber nach. Um den erwünschten hellbrauen Farbton der Alpha-Galaxie zu erhalten, testete ich erstmals Eldar Flesh (Citadel) welches man, trotz der ungewöhnlichen Konsistenz, sehr gut zum trockenbürsten nutzen kann. Das wiederholte ich an einigen markanten Stellen nochmals und zog dann wieder die Nähte und Fugen mit dünnem Abaddon Black (Citadel) nach.
Für das Rot der Arme und Beine nutzte ich Evil Sunz Scarlet und für die Füße und Armegelenke einen Mix aus Boltgun Metal und Abaddon Black (alle von Citadel). Dazu noch einige kleine Warnstreifen aus Yriel Yellow und Abaddon Black und die Bemalung des Mechs war schon mal gut zu erkennen. Dann ging es ans Feintuning und hierfür nahm ich zuerst meine Reste Gryphonne Sepia (Citadel) mit denen ich dünn über alle hellbraunen Flächen ging um den Farbton etwas nachzudunkeln denn ganz so hell wie im u.a. unitcolorcompendium wollte ich den Mech dann doch nicht haben.
Anschließend malte ich die Vorderkanten der Waffenarme mit Silber metallic (Revell) an und die Waffen mit einem Mix aus Iron Warriors und Abaddon Black (beide Cidatel) und ein paar kleine Tropfen Lothern Blue und White Scar (beide Citadel) an den Raketen-Lafetten gönnte ich dem Mech auch noch.
Dann noch mal schnell die die Kanten mit Eldar Flesh bzw. Silber metallic (Revell) vorsichtig aufhellen, noch etwas Nacharbeit an der einen oder anderen Stelle und ganz zum Schluss malte ich die Scheiben für das Cockpit mit einem Mix aus Bright Gold (Army Painter) und Mournefang Brown (Citadel) aus... und FERTIG!
OK – die Bemalung ist das eine aber so richtig wirkt alles erst mit Decals – zum Glück habe ich immer noch jede Menge kleinere Mechs der Blood Spirits in meiner Vitrine und folgerichtig auch noch viele ältere Decals der Blood Spirits von Fighting Piranha Graphics. Leider gibt es auf der Figur nicht wirklich viele große glatte Flächen hierfür aber zum Glück protzen die „7th Blood Drinkers“ auch nicht mit ausgefallenen Bemalungen bzw. Kennungen. OK, so je ein Decal mit der Kennung des Clans, der Galaxie und der Einheit musste halt auf die Beine – dazu noch die taktische N°34 an 4 Positionen. Auf einen gehobenen Rang für den Piloten bzw. gar einen Blutnamen verzichtete ich – solche Piloten würden bei mir keine „Timber Wolf“, sondern einen Clan-Mech der Blood Spirits bekommen. Fairerweise muss ich gestehen, dass mein damaliger Charakter-Pilot bevorzugt in einem „Marauder“ IIC saß der wohl auch nicht gerade aus den Fabriken meines Lieblings-Clans stammte. Also reichte mir hier die Kennung für den Point 4 links und rechts des Cockpits und dazu noch einige kleine Wartungshinweise.
Am Ende schüttete ich nur noch etwas rötlichen Kies auf das Base dessen Rand ich noch mit Mephiston Red bemalte bevor alles 2x mit Anti-Shine (Army Painter) übernebelte.

Zusammenfassend kann muss ich einschätzen, dass die neue „Timber Wolf“ von Iron Wind zwar etwas teuer (60€) ist, kleinere Gussmängel aufwies und nicht ganz einfach beim Zusammenbau (3-teiliger Rumpf) ist. Aber mit etwas Zeit und Mühe kann man daraus ein sehr schönes Modell anfertigen, welches die alte „Mad Cat“ im Museums-Scale locker aussticht was Optik und Detaillierung betrifft. OK, bei dem Preis wären je 2 alternative Arme und Raketen-Module wünschenswert gewesen um auch mal eine andere Variante zu bauen aber unter dem Strich bin ich mit dem erzielten Ergebnis dann doch noch ganz zufrieden.



Erhältlich ist die Figur u.a. bereits bei:
https://store.ironwindmetals.com/store/ 
Fantasywelt https://www.fantasywelt.de/ 

Vorschläge zum Bemalen: https://unitcolorcompendium.com/

Infos zum Mech: https://www.sarna.net/wiki/Warhammer
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Offline Onai "Oni" Tekimata

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Re: CATALYST FIGUREN KICKSTARTER
« Reply #53 on: 15.09.2021 18:42 »
Ist echt hübsch geworden! Danke für die Rezession!!!

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Re: CATALYST FIGUREN KICKSTARTER
« Reply #54 on: 22.09.2021 20:29 »
Und hier schon mal eine kleine Vorschau auf die nächste Box von Catalyst.
Die Mechs sollen einen "Atlas"/ "Marauder II"/ "Orion" und "Crusader"
darstellen. Also "Marauder II" und "Orion" würden hervorragend in meine
kleine Sammlung solcher Mechs in den Farben der Wolfs Dragoner des
Alpha-Regimentes passen für das der "Maro II" mal zuerst gebaut wurde!
Die anderen zwar nicht aber irgendwie soll die Lanze ja vollständig werden.
Aber langfristig soll es ggf. da noch mehr Neuheiten geben... kann dauern.

https://www.fantasywelt.de/BattleTech-Inner-Sphere-Direct-Fire-Lance
https://scifi-trader.net/Inner-Sphere-Heavy-Lance--865.html
https://scifi-trader.net/Inner-Sphere-Striker-Lance--866.htm



Und wer mal eine etwas andere Bemalung favorisiert... wie wäre es damit?

https://scifi-trader.net/Dieron-Regulars-Decals--900.html
« Last Edit: 22.09.2021 20:37 by Mercur »
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Re: CATALYST FIGUREN KICKSTARTER
« Reply #55 on: 25.09.2021 20:51 »
Und weiter geht es mit den Neuankündigungen - dieses mal hat es die Clan-Liebhaber mit Neuheiten (ggf. schon nächsten Monat im Handel!) "erwischt".^^
https://www.fantasywelt.de/BattleTech-Clan-Fire-Star
https://www.fantasywelt.de/BattleTech-Clan-Heavy-Battle-Star

Na ja, zum Glück sind die zumeist nix für mich - mir reicht die o.a. "Inner Sphere Direct Fire Lance" zum Ausbau meiner Modelle von derzeit 16 auf dann 20 Modelle in den Farben des Alpha-Regimentes der Wolfs Dragoner.^^
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Re: CATALYST FIGUREN KICKSTARTER
« Reply #56 on: 19.10.2021 18:26 »
Scoutlanze der Eridani Light Horse Brigade

Nachdem ich mich aus Platzgründen von einem Großteil meiner 3D-gedruckten Battlemechs trennen musste um Platz für die in Kürze erscheinenden neuen Figuren-Boxen von Catalyst zu erhalten, verblieben mir nur 4 Stellplätze für diese netten Figuren.

Aber bei einem Besuch im Laden eines Billig-Anbieters, wo ich mir ab und zu mal kl. Mix-Töpfe kaufe, sah ich vor ein paar Wochen ein Glas mit Holzdeckel in einer sehr ansprechenden Größe. Kurzentschlossen griff ich zu, verpackte es vorsichtig im Laden um auch ja keine Kratzer darauf zu machen und erst zu Hause nahm ich mal ein Lineal in die Hand um nachzumessen. Leider stellte ich fest, dass dieses Glas zwar gut in einen Teil meiner Anbauwand passt jedoch einen Zentimeter im Durchmesser zu klein ausfiel und das Holz des Deckels etwas zu hell war.

Letzteres konnte ich selbst beheben denn mit 2 dünnen Schichten Gryphonne Sepia färbte ich das Holz etwas nach. Gegen den anderen Mangel gab es jedoch keine Abhilfe und so trennte ich mich beim Ausräumen leider auch von meinen Favoriten unter den 3D-Drucken wie u.a. einem K2-Catapult und anderen schweren und mittleren Mechs. Denn größenmäßig reichte der verfügbare Platz in diesem – als Mini-Vitrine zweckentfremdeten – umgedrehten Glas leider nur für vier leichte bzw. mittlere schnelle Scoutmechs.

Zum Glück besaß ich 4 passende dieser Mechs und die Kombi „Cicada“/ „Assassin“/ „Jenner“ und „Locust“ bildet in dieser Zusammenstellung auch eine sehr effektive Scoutlanze da sie 2 Mechs mit 8/12er-Bewegung sowie 2 Mechs mit 7/11er-Bewegung und Sprungfähigkeit besitzt.

Die 3D-Mechs selber sind relativ gut gegossen und benötigten, da ich sie mir ohne Guss-Gestell habe liefern lassen, auch nur wenig Nacharbeit. Einzig die Antenne des „Locust“ war abgebrochen aber da reichte ein Stück dünner Draht auch als Ersatz.

OK, das Material ist schwer zu bearbeiten, kann nicht gut geschnitten bzw. geschliffen werden und selbst das Bohren der Öffnungen für die Waffen ist nicht ganz einfach. Aber mit etwas Mühe bekam ich die Figuren halbwegs hin.

Die erhältlichen 3D-Drucke sind weitestgehend an das Computer-Spiel MWO angepasst, wer also „alte“ Designs bevorzugt, sollte sich an die neuen Boxen von Catalyst halten. Allerdings war der Preis je 3D-Figur mit nur 7€ schon sehr gut.

Das Posing dieser Figuren ist leider nicht zu korrigieren – dadurch wirkt der „Locust“ vielleicht etwas zu mobil denn der Torso zeigt in eine andere Richtung als die Beine, die anderen Figuren empfand ich so OK.

Bei der Einheits-Wahl dieser reinen Scoutlanze wollte ich mich nicht an meine bewährten Favoriten halten sondern suchte etwas im Fundus meiner Decal-Sammlung und fand zum Glück auch einige Markierungen der Eridani Light Horse Brigade und dann sogar noch vom 151st Light Horse Regiment. Damit war die Entscheidung gefallen denn diese Einheit ist ja nicht nur mit vielen leichten und mittleren Mechs ausgerüstet sondern hat – so wie ich – eine längere Beziehung zur Kurita-Welt Dieron.

Bei der Bemalung verwendete ich eine Sprüh-Grundierung mit Base Primer Matt Black (von Army Painter). Um den erwünschten hellbrauen Farbton der Eridani Light Horde Brigade zu erhalten, nahm ich Eldar Flesh (Citadel) welches man, trotz der ungewöhnlichen Konsistenz, sehr gut zum trockenbürsten nutzen kann. Das wiederholte ich an einigen markanten Stellen nochmals und zog dann wieder die Nähte und Fugen mit dünnem Abaddon Black (Citadel) nach.
Für die kleinen Warnstreifen kamen Yriel Yellow und Abaddon Black zum Einsatz und für die bräunlichen und grünlichen Töne stark verdünntes Mournefang Brown und Warpstone Glow, alles noch einmal sehr dünn übermalt mit Gryphonne Sepia (alle Farben von Citadel).
Anschließend malte ich die Vorderkanten der Waffenarme und die Antennen mit Silber metallic (Revell) bevor ich erneut einige Nähte mit Abaddon Black (Cidatel) nachzog.
Dann noch mal schnell die die Kanten mit Eldar Flesh bzw. Silber metallic (Revell) vorsichtig aufhellen, noch etwas Nacharbeit an der einen oder anderen Stelle und ganz zum Schluss malte ich die Scheiben der Cockpits mit einem Mix aus Bright Gold (Army Painter) und Mournefang Brown (Citadel) aus.

Leider haben auch diese kleinen Mechs nur wenige schön glatte Stellen für Decals, so man mal von den Armen/ Schulterpanzern absieht. Also knallte ich dort die Wappen der 151st drauf, die Decals der Eridani Light Horse Brigade kamen auf die Beine und an einigen Stellen nahm ich auch noch kleine Wartungshinweise aus meinem Decal-Fundus. Die Nummern 5-8 malte ich dagegen frei Hand auf die Seiten und Beine.

Bei den Hex-Bases machte ich mir keine große Mühe – wie immer nahm ich dort nur etwas Streu, die Seiten wurden Rot bemalt und über alles kam noch eine Schicht Anti Shine Matt Varnish (Army Painter) und… FERTIG!

Bis auf kleine Mängel bin ich jedoch mit dem Ergebnis ganz zufrieden, zumal dort nur relativ wenig Zeit drinnen steckt.

Unter dem Strich behaupte ich mal, dass die Zukunft bei Battletech/ Mechwarrior wohl endgültig auf den gedruckten/ gegossen Figuren aus Plastik liegen wird und nicht bei den Zinn-Minis. Sie sind preiswerter, erfordern weniger Arbeit und haben eine recht gute Qualität, auch in diesem Maßstab bei einer Größe von 32-45mm. Dazu kommt, dass sie recht unempfindlich sind – so ein kleiner Sturz verwandelte ja so manchen Zinn-Mech in einen Haufen seiner Einzelteile – hier geht eben max. mal eine Antenne verloren welche schnell zu ersetzen wäre.

Also Mech-Liebhaber… wer mehr Figuren benötigt und dabei nicht nur auf die Boxen von Catalyst setzt, sollte sich mal an seinen PC setzen und nach jenen Händlern googeln, welche auch in Deutschland diese Mechs im 3D-Druck anbieten!^^
Lieber tot als Zweiter!